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Zwei Regeln für ein glückliches Leben

Wie geht man mit bösen Dingen um, die einem angetan wurden? Das wird in der buddhistischen Regel nicht gesagt.

Solange man die Wirkung der Gewalt fürchtet oder an ihr leidet, wird man Gewalt gegen sich haben. Wenn man genau erleben kann, was einem angetan wird, o Wunder – geschieht es nicht!

Wie man in diesem Universum glücklich sein kann, ist ein Problem, über das wenige Propheten oder Weise direkt nachzudenken wagten. Wir stellen fest, dass sie das Problem des Glücklichseins „lösen“, indem sie uns versichern, dass der Mensch zum Leiden verurteilt sei. Sie versuchen nicht, uns zu sagen, wie man glücklich ist, sondern wie man Unglücklichsein erträgt. Diese zufällige Annahme, dass Glücklichsein unmöglich ist, hat dazu geführt, dass wir jede wirkliche Untersuchung von Wegen zum Glücklichsein ignoriert haben. Deshalb sind wir auf ein negatives Ziel hingestolpert – werde alles Unglücklichsein auf der Erde los – und wir hätten eine bewohnbare Erde. (Konfrontieren bedeutet, jemandem oder etwas ins Auge zu sehen, ohne zurückzuschrecken oder auszuweichen.) Wenn man fortwährend etwas loszuwerden versucht, dann gesteht man fortwährend ein, dass man es nicht konfrontieren kann – und so ging es mit jedermann bergab. Das Leben wurde eine enger werdende Abwärtsspirale von immer mehr Dingen, die wir nicht konfrontieren konnten. Und folglich bewegten wir uns in Richtung Blindheit und Unglücklichsein.


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